Kampf um Identität

Von Redaktion ·

Die Mapuche sind mit etwa 1,4 Millionen Menschen die größte indigene Minderheit Chiles. Wallmapu, ihr Land, das sich vom „Kleinen Süden“ Chiles bis nach Argentinien erstreckt, ist geprägt von beeindruckender Naturschönheit. „Mapu“ bedeutet Erde, „Che“ Mensch. Wie leben die „Menschen der Erde“ heute, im Spannungsfeld zwischen Anpassungsdruck an die moderne chilenische Gesellschaft und ihren Traditionen?

Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurden viele Lebensgrundlagen der Mapuche zerstört, insbesondere während der Pinochet-Diktatur (1973-1990) wurden ihnen massiv Landrechte versagt. Aber auch unter der gegenwärtigen Regierung werden viele Gemeinschaften zugunsten von Staudamm- oder Plantagenprojekten von ihrem Land verdrängt. Da ihnen ein Überleben auf dem Land zunehmend erschwert wird, sind die Mapuche gezwungen, in urbane Räume auszuweichen. Bereits über die Hälfte musste in die Städte abwandern, circa 40% leben in Santiago. Viele, die sich gegen den Verlust ihres Landes wehren, werden mithilfe eines Anti-Terror-Gesetzes aus der Militärdiktatur inhaftiert.

Alfredo und Orfelina.

Die Bilder stammen von der  Fotojournalistin Silke Kirchhoff und sind Teil einer Dokumentation über die Mapuche, entstanden im Rahmen mehrerer Aufenthalte in Chile. „Wallmapu“ erzählt von den Bemühungen der chilenischen Mapuche, Natur und Kultur zu bewahren, und vom Kampf um soziale und politische Anerkennung, um Wahrung ihrer Rechte und Selbstbestimmung. 

Silke Kirchhoff (gefördert von der Stiftung Kulturwerk der VG BILD-KUNST, Bonn).

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