Keine Experimente

Singapur

Bei den Parlamentswahlen im südostasiatischen Kleinstaat Anfang November hat zum neunten Mal seit der Unabhängigkeit 1959 die regierende People’s Action Party (PAP) gewonnen, und zwar gleich 80 der zu verteilenden 82 Sitze.
Auch das wirtschaftlich prosperierende Singapur sieht sich in jüngster Zeit einer Rezession ausgesetzt. Wahrscheinlich hat aber gerade die daraus resultierende Verunsicherung die Bevölkerung veranlasst, die Langzeit-Regierungspartei massiv wiederzuwählen.
Die kleinen Oppositionsparteien konnten mangels Kandidaten in vielen Wahlbezirken gar nicht antreten, so dass dort gar nicht gewählt wurde. So waren von den zwei Millionen Wahlberechtigten nur ein Drittel zur Stimmabgabe aufgerufen. Je einen Sitz bekamen, wie schon bei den letzten Wahlen, die Singapore Democratic Alliance und die Arbeiterpartei.

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