Kritik an Rebellen

Von Redaktion · · 2011/11

Libyen

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) erhebt schwere Vorwürfe gegen die libyschen Anti-Gaddafi-Rebellen. Vom 18. August bis 21. September sprach AI mit 300 Häftlingen in elf meist improvisierten Gefangenenlagern in Schulen und auf Fußballplätzen.

Das Ergebnis: Gefängniswärter berichten, dass sie regelmäßig Folter anwenden, um an „Geständnisse" zu kommen. Weibliche Insassen sprechen von Gewalt und Erniedrigung, andere von Vergewaltigungen. Bei der Einnahme der Hauptstadt Tripolis wurden 2.500 Personen festgenommen – ohne Angabe von Gründen. Um diese an der Flucht zu hindern, wurde manchen von ihnen in die Beine geschossen.

Amnesty fordert nun verschiedene Maßnahmen vom libyschen Übergangsrat, die die Menschenrechtsverletzungen beenden sollen. Darunter findet sich auch die Forderung, die neue Regierung müsse eingestehen, dass die Berichte über den Einsatz von (schwarzen) Söldnern durch Gaddafi stark übertrieben waren. Sie zogen eine regelrechte Hetzjagd auf Menschen mit schwarzer Hautfarbe nach sich (siehe SWM 5/11).

Basic

Berichte aus aller Welt: Lesen Sie das Südwind-Magazin in Print oder Online!

  • 6 Ausgaben pro Jahr
  • 48 Seiten pro Ausgabe
  • je Ausgabe ein 12-seitiger Themenschwerpunkt
  • 12x Extrablatt direkt in Ihr E-Mail-Postfach
  • Buch & Filmempfehlungen aus der Redaktion
ab € 25 /Jahr
Abo Abschließen
Förder

Mit einem Förder-Abo finanzieren Sie den ermäßigten Abo-Tarif und ermöglichen so den Zugang zum Südwind-Magazin für mehr Menschen.

Jedes Förder-Abo ist automatisch ein Kombi-Abo:

  • Alle Ausgaben in Print und als E-Paper
  • Online Zugang zur Webplattform inkl. vollständigem Archiv
84 /Jahr
Abo Abschließen
Soli

Mit einem Solidaritäts-Abo unterstützen Sie unabhängigen Qualitätsjournalismus!

Jedes Soli-Abo ist automatisch ein Kombi-Abo:

  • Alle Ausgaben in Print und als E-Paper
  • Online Zugang zur Webplattform inkl. vollständigem Archiv
168 /Jahr
Abo Abschließen