Lateinamerika wird ärmer

Segnungen der Marktwirtschaft II

Die UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL) hat am 7. November in der chilenischen Hauptstadt das „Sozialpanorama 2001-2002“ präsentiert. Aus dieser Untersuchung geht hervor, dass sich zwischen 1997 und 2001 die Lebensverhältnisse der Bevölkerung nicht verbessert haben und die Zahl der Armen um mehr als zehn Millionen angestiegen ist. Fast 43 Prozent der 520 Millionen Menschen südlich des Rio Grande leben unterhalb der Armutsgrenze. Das Panorama hat sich vor allem in den letzten zwei Jahren stark verschlechtert.
Armutsbekämpfung war das große Schlagwort des UN-Millenniumsgipfels im Jahre 2000; es besitzt oberste Priorität in der Entwicklungszusammenarbeit der reichen Staaten der Welt, auch Österreichs. Ob hier irgend etwas nicht funktioniert?

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