Lebenshilfe-Thema

Von Irmgard Kirchner ·

I hob zwor ka Ahnung wo i hin foar – oba dafür bin i gschwinder durt“. Diesen Spruch verdanken wir dem unvergesslichen Helmut Qualtinger (Bronner/Qualtinger, Da Wüde mit seiner Maschin).
Der Kabarettist hat damit vorweggenommen, was als Motto der herrschenden Tages- und Wirtschaftspolitik gelten könnte. Die Beschleunigung aller Lebensbereiche, insbesondere das Dogma des unaufhörlichen Wirtschaftswachstums, erscheint geradezu als Antithese zur Doktrin der „Nachhaltigkeit“.
Rein rechnerisch ist der Ausgang der Geschichte bekannt, wenn wir als BewohnerInnen der reichen Länder in diesem Tempo und in diesem Umfang weiter verbrauchen und verschmutzen wie bisher. Seriöse Forschungen geben Auskunft darüber, welche lebenswichtigen Ressourcen uns voraussichtlich wann ausgehen werden.

Immer mehr und alles immer schneller … Mit den unangenehmen bis lebensbedrohlichen Folgen des Geschwindigkeitswahns, der mit der Idee unbegrenzten Wachstums untrennbar verbunden ist, beschäftigen wir uns auf diesen „Thema“-Seiten, die wir von unserer Partner-Zeitschrift New Internationalist übernommen haben. Es geht dabei nicht nur um den Verlust von Ressourcen, sondern auch von Lebensqualität. „Sich zu Tode arbeiten“ ist kein geflügeltes Wort, sondern in Japan bereits offiziell anerkannte Todesursache.
„Leben Sie schneller, dann sind Sie eher fertig!“, folgert Peter Heintel, eines der Gründungsmitglieder des Vereins zur Verzögerung der Zeit.
Doch auch die KritikerInnen des globalen Turbokapitalismus, der Triebfeder dieser Beschleunigungs-Dynamik, sind vor der weltweit um sich greifenden Hast nicht gefeit. Ihre Widerstandsaktionen halten mit dem Tempo der Globalisierung Schritt. Erschöpfung und Überarbeitung sind im zivilgesellschaftlichen Bereich weit verbreitet. Wer sich selbst verschleißt, tut der Welt keinen guten Dienst.
In diesem Sinn: Schenken Sie sich die Zeit und lesen Sie die folgenden Seiten. In Ruhe. Sie könnten Ihr Leben verändern.

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