Lieber anders

Von Redaktion ·

Wer über Entwicklungen in Venezuela, Chile, Brasilien & Co auf dem Laufenden sein will, sollte „Lateinamerika anders“ lesen.

Diese Rubrik entwickelte sich in den vergangenen Ausgaben zu einem Platz, an dem Orte und Plattformen (mitunter auch im Web) vorgestellt wurden, die Informationen und Raum für Diskussion rund um die außen- wie innenpolitisch sehr bewegten Zeiten bieten.

Nicht übersehen werden sollen dabei Initiativen, die weiter zurückgehen – etwa auf die Solidaritätsbewegung mit Ländern im globalen Süden in den 1970er Jahren. Denn viele dieser Gruppen engagieren sich bis heute und haben sich den kritischen Blick sowie die Offenheit und die Neugier für (gesellschafts-)politische Entwicklungen in Lateinamerika, Afrika und Asien erhalten.

Sehr zu empfehlen ist in diesem Zusammenhang die Zeitschrift „Lateinamerika anders“, die viermal im Jahr erscheint. Entstanden ist sie aus der Informationsgruppe Lateinamerika (IGLA), die ab 1976 aktiv wurde.

Die Berichterstattung von „Lateinamerika anders“ analysiert politisch differenziert und bringt alternative Perspektiven ein. Viele AutorInnen sind ganz nahe dran an den Geschehnissen am Kontinent, denn sie beobachten die Situation einzelner Länder, Regionen oder Themen seit Jahren, bereisen die Gegenden selbst und sind in Kontakt mit Menschen vor Ort.

Kontext & Hintergrund. Dadurch ergibt sich ein gänzlich anderes Bild als durch die Berichterstattung vieler europäischer Mainstream-Medien, die mitunter auf Agentur-Infos basiert und oftmals (historische) Kontexte nicht beachtet. Der Redaktion selbst ist Anliegen, keinen „Schlagzeilen-Journalismus“ zu machen und Hintergründe aufzuzeigen.

Die vierte Ausgabe des Jahres 2017 beschäftigt sich etwa mit den unruhigen Zeiten in Venezuela, mit den Freihandels-Gesprächen zwischen den USA und Mexiko und eine neue Hoffnung in Chile.

Auch das Südwind-Magazin profitiert übrigens immer wieder vom Wissen der AutorInnen. Einige derer, die regelmäßig Beiträge für „Lateinamerika anders“ schreiben, liefern auch uns immer wieder Reportagen oder Analysen.    sol

Weitere Infos zur Zeitschrift sowie zur Abobestellung unter: www.lateinamerika-anders.org

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