Literatur zum Weiterlesen

Sprichwörter und Literatur

"Die Familie ist der Schlüssel zum Glück." (aserbeidschanisch)

"Ist der Mann blind und die Frau stumm, so ergibt das ein harmonisches Familienleben." (tatarisch)

"Ist die ganze Familie beisammen, so ist auch die Seele am richtigen Platz." (russisch)

"Ein dummer Mensch prahlt mit seiner Frau, ein kluger mit seinen Kindern." (koreanisch)

"Stirbt auch der Vater, so bleibt doch der Onkel; stirbt auch die Mutter, so reicht die Tante dir die Brust." (vietnamesisch)

"Ein einsames Leben ist immer noch besser als eine unglückliche Ehe." (singhalesisch)

"Das Kleinod des Himmels ist die Sonne, das des Hauses das Kind." (chinesisch)

"Eine friedlose Familie ist selbst noch Spott für die Waisenkinder." (mongolisch)

"Leichter geht man im alltäglichen Gezänk der Familie unter als beim Durchschwimmen des Meeres." (Telugu)

"Eine Ehefrau ist ein Unglück, verschone jedoch, o Herr, kein einziges Haus von dieser Misere." (persisch)

"Familienstreit fegt alten Staub vom Ofen." (finnisch)

"Gibt es in einer Familie keine Kinder, so ist keineswegs die Bettstatt daran schuld." (chinesisch)

"Der früh verstorbene Sohn war schon immer das Genie in der Familie." (japanisch)Weitere Informationen:

Michael Mitterauer / Norbert Ortmayr (Hrsg.): "Familie im 20. Jahrhundert". Traditionen, Probleme, Perspektiven. Brandes und Apsel/Südwind, Frankfurt a.M./ Wien 1997. öS 291,-

Dieser sehr empfehlenswerte 9. Band der Reihe Historische Sozialkunde beschäftigt sich mit den Entwicklungen von Familienstrukturen in verschiedenen Kulturen (Europa, USA, Lateinamerika, Japan, China, Indien, Afrika). Die Beiträge der verschiedenen AutorInnen sind wissenschaftlich fundiert und leicht verständlich geschrieben.

Leseproben finden Sie auf der Homepage: http://www.univie.ac.at/Wirtschaftsgeschichte/VGS/Leseproben.html.

http://www.oif.ac.at/online.htm: Auf der Homepage des Instituts für Familienforschung finden Sie Informationen über familiäre Entwicklungsprozesse in Österreich und Europa, den aktuellen österreichischen Familienbericht sowie das Exemplar Nr. 8 der Schriftenreihe des Instituts "Migranten und Flüchtlinge. Eine familienwissenschaftliche Annäherung".

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