Lokalaugenschein im Geschäft

Dieses Mal erneut bei „Dubaruba“ mit Adiam Emnay.

© David Visnijc

Im November 2016 haben wir im Südwind-Magazin in dieser Rubrik Adiam Emnay vorgestellt. Sie wurde in Eritrea geboren und lebt seit ihrem zwölften Lebensjahr in Wien. Nach ihrem Wirtschaftsstudium hat sie Dubaruba gegründet, einen Online-Shop für Schals, Schmuck, (Laptop-)Taschen und Interieur von afrikanischen DesignerInnen.

Was hat sich getan? Und wie geht es dem Geschäft in Zeiten von Corona? Einige Zeit lang hatte Emnay einen Pop-up-Shop in der Wiener Innenstadt und verkaufte auf Design-Märkten in Österreich und der Schweiz. Dann verlagerte sie ihre Geschäftstätigkeit wieder ins Internet. Seither vermittelt sie Produkte ihrer ProduzentInnen in Südafrika, Tunesien, Ägypten und Eswatini an 30 bis 40 Geschäfte in Österreich, der Schweiz und anderen europäischen Ländern.

Ab Frühsommer 2020 wurde der Handel für die ProduzentInnen in Afrika und Emnay selbst coronabedingt erschwert. Die Aufträge wurden weniger, zudem gestaltete sich der Versand teurer und zeitaufwendiger. „Einfach ist es nach wir vor nicht, aber bisher sind wir über die Runden gekommen“, sagt Emnay, die auf ein positives Geschäftsjahr 2021 hofft.   cs

dubaruba.com

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