Maniok – eine Wurzel, viele Namen

Von Redaktion ·

Heutzutage wird Maniok, die stärkehaltige Wurzelknolle, die in Brasilien Mandioca, in spanischsprachigen Ländern auch Yuca, in Afrika Cassava und in Asien Tapioca genannt wird, weltweit in tropischen Gebieten angebaut. Im Zuge der europäischen Kolonialisierung gelangte sie Überlieferungen zu Folge von Lateinamerika nach Asien und Afrika.

In Europa selbst wird die Wurzel erst jetzt bekannter, vor allem, weil das daraus gewonnene Mehl glutenfrei ist. Die Verarbeitungsarten variieren je nach Mahlgrad: Tapiocastärke dient zum Binden von Saucen. In Brasilien macht man mit Mandiocamehl dünne, gefüllte Fladen namens Tapioca. In Westafrika stehen Knödel, z.B. Fufu, aus den gekochten und gestampften Wurzeln auf dem täglichen Speiseplan vieler Menschen.    cs

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