Mein Waschbrettbauch, meine Lebensperspektive

Wie eine Yogalehrer-Ausbildung jungen Leuten aus armen Gegenden in Kenia eine Zukunft bietet, hat Anja Bengelstorff recherchiert.

Drinnen hat es 30 Grad. Die späte Vormittagssonne brennt auf das Blechdach der Apostolic Light Mission Church im Slum Kangemi in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Zwölf junge Erwachsene liegen auf Gummimatten auf dem Boden des fensterlosen Verschlags. Lautes Kindergeschrei dringt aus der Grundschule nebenan. Doch bald übertönen die Geräusche in der Kirchenhütte das Kinderlachen mühelos.Die vier Frauen und acht Männer auf den Matten strecken sich, posieren, atmen, schwitzen. Schon nach zehn Minuten wird ihr Stöhnen lauter, länger, tiefer. „So klingt Glücklichsein!“, freut sich Yogalehrer George Thande. „Willkommen in der Welt des Waschbrettbauchs.“Das indische Yoga ist längst angekommen im ostafrikanischen Kenia, berühmt...

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