Muchachito Bombo Inferno: Vamos Que Nos Vamos

Von Werner Leiss
Satelite K/ Exil, Vertrieb Hoanzl

Hier nun das nächste heiße Ding, nein natürlich heißeste Ding aus Barcelona. So ähnlich wird die CD beworben. Also gut, rein mit der CD und schauen ob das überhaupt auszuhalten ist, oder ob ich mich womöglich verbrenne. Was sofort auffällt, ist die dominante fette Brass Section namens Gigoleto Brass mit Alt- und Tenorsaxophon, Posaune und Trompete.
Das Ding ist ziemlich funky. Ein bisschen Ska muss heutzutage dabei sein und ist dabei. Reggae ist auch dabei. Eigentlich ist alles dabei von Latin bis Swing mit den typischen regionalen Zutaten wie Rumba Catalana und Flamenco Rap. Nur Punk ist keiner dabei, der war zwar auch angekündigt, aber das macht nichts. Bei dem ehemaligen Straßensänger und Gitarristen Jairo Perera Viedma alias Muchachito mit seiner Reibeisenstimme und seiner Band handelt es sich am ehesten um die ruppigere, unverschämte Hinterhof-Variante von Ojos de Brujo, die auf einer Nummer hier teilweise mitmischen. Klingt sympathisch und von den heißen Dingern gibt es ja bekanntlich keinen Mangel an Nachschub. Diesen Sommer darf es also ruhig Muchachito sein.

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