Nicaragua: 15 Kilometer ohne Rechte

Von Ulrike Prinz · · 2026/Jan-Feb
© Ulrike Prinz
Mit dem neuen Grenzgebietsgesetz erklärt Nicaraguas Regierung Landstreifen entlang der Grenzen zum Staatseigentum und vergibt Bergbaukonzessionen an chinesische Unternehmen. Dagegen formiert sich nun indigener Widerstand. Ein Schock ging durch die Gemeinden an Nicaraguas Karibikküste. Über Nacht erklärte die autoritäre Regierung von Präsident Daniel Ortega und seiner Frau Rosario Murillo, der Vizepräsidentin, einen 15 Kilometer breiten Grenzstreifen zum Staatseigentum. Mit dem am 10. August 2025 verabschiedeten Gesetz wurde das Gebiet unter Militärkontrolle gestellt. Für die dort lebenden, vor allem Indigenen und Gemeinden, deren Vorfahren aus Afrika stammen, bedeutet das: Enteignung per Dekret und das Ende jeder Selbstverwaltung. Auch alte Traumata wurden ...

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