Ungarn archaisch

Von Werner Leiss ·

„Szerelem, Szerelem“ ist die berühmte und berührende Titelmelodie des Films „Der Englische Patient“ nach dem gleichnamigen Roman von Michael Ondaatje. Márta Sebestyén hat sie gesungen. Das war 1996. Schon weniger bekannt ist ihre kontinuierliche Arbeit mit der Gruppe Muzsikás, in deren Repertoire sich Volksmusikbearbeitungen aus allen ungarischsprachigen Regionen befindet. Darüber hinaus widmen sie sich aber auch jiddischen, slawischen und Roma-Traditionen. Und ein Album ist ganz Béla Bartók gewidmet.

Auf ihrem neuen Soloalbum beschäftigt sich Márta Sebestyén, die neben ihrem Gesang die Blechflöte spielt und die Trommel bedient, mit sowohl weltlichen als auch religiösen Volksliedern ihrer Heimat. Mit ihr musizieren Balázs Szokolay Dongó an verschiedenen Blasinstrumenten und Mátyás Bolya an Saiteninstrumenten wie der bundlosen orientalischen Laute und der Zither. Einzelne Melodiefragmente werden kunstvoll verknüpft. Hier ist ein anspruchsvolles Werk gelungen, das insbesondere die archaischen Seiten der Region offenbart.

Márta Sebestyén
I Can See The Gates Of Heaven
World Village, Vertrieb: Harmonia Mundi

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