Wer war … Noor Inayat Khan?

© Public Domain

Noor Inayat Khan war Geheimagentin und Pazifistin. Als britische Spionin landete sie während des Zweiten Weltkriegs mit dem Fallschirm an der französischen Atlantikküste. Sie sollte die Résistance im Kampf gegen die Nazis unterstützen. Khan war die erste Frau, die als Funkerin lebenswichtige Nachrichten aus Paris nach London schickte.

Als Tochter eines indischen Sufi-Mystikers und einer US-Amerikanerin wurde sie 1914 in Moskau geboren. Sie war Nachfahrin des indischen Herrschers Tipu Sultan und wuchs in London sowie später in Paris auf.

Weltoffenheit, Spiritualität, Musik und Religion prägten Inayat Khan von ihrer Kindheit an. Jede Form von Gewalt lehnte sie ab. Für die Sache der Freiheit trat Khan dennoch dem britischen Geheimdienst bei.

1943 wurde sie von einer Doppelagentin an die Gestapo verraten. Nach zwei fehlgeschlagenen Fluchtversuchen deportierten sie die Nazis 1944 in das KZ Dachau, dort wurde sie von der SS erschossen. „Liberté“ soll ihr letztes Wort gewesen sein.

chrit

nach oben

Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Mehr Informationen