Wie es zur Literaturwoche Äquatorialguinea kam …

Von Richard Solder ·

… und wann er anfing, sich mit dem kleinen autokratisch regierten Land in Zentralafrika zu beschäftigen, erklärt Organisator und Filmemacher Mischa G. Hendel.

Was passiert bei der Literaturwoche Äquatorialguinea?

Sie stellt die Literatur Äquatorialguineas in Wien vor. 2016, bei der fünften Auflage zwischen 9. und 13. Mai, werden erstmals SchriftstellerInnen direkt aus dem Land zu Gast sein. Bisher waren „nur“ Exil-AutorInnen dabei.

Wie kam es zur Literaturwoche?

Ich wollte, gemeinsam mit Co-Organisator Max Doppelbauer, den AutorInnen eine Stimme geben.

Wieso gerade Äquatorialguinea?

Es ist das einzige afrikanische Land mit Spanisch als Amtssprache. Durch die Auseinandersetzung damit konnte ich das Studium der Afrikanistik mit Spanisch-Lernen verbinden. Während meiner Recherchen dazu wurde mir die weltweite Nichtbeachtung des Landes bewusst.

Waren Sie selbst schon dort?

Ja, 2008. Damals entstand der Dokumentarfilm „Unterschätzt und unbeachtet. Literarische Stimmen Äquatorialguineas”.

Das Regime schränkt Kunst und Kultur stark ein?

Ja! Zahlreiche SchriftstellerInnen sehen sich bis heute gezwungen, wegen Verfolgung und mangelnder kultureller Infrastruktur ins Exil auszuweichen.

Was werden dieses Jahr die Highlights sein?

Der Theater-Workshop von Recaredo Silebo Boturu sowie die Präsentation meines Buches „Schreiben um gelesen zu werden“ im Aktionsradius Wien am 11. Mai.

Gibt es eine aktive Community in Österreich?

Ich kenne nur Einzelpersonen, die hier leben. Wenn Menschen aus Äquatorialguinea ins Ausland gehen, zieht es sie grundsätzlich eher nach Spanien.

Programm & weitere Infos: www.birdlikeculture.wordpress.com

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