Wieso Bildungsungleichheit zunimmt

Von Margarita Langthaler · · 2022/Mai-Jun
Lehrerin unterrichtet eine große Gruppe von Schülern in einem einfachen Klassenzimmer mit Tafel an der Wand.
Hartmut Schwarzbachs Fotoserie zu Lernen global zeigt hier die Demokratische Republik Kongo und Wege aus der Kinderarbeit: In Kolwezi werden Kinder unterrichtet, die früher in Minen gearbeitet haben. © Hartmut Schwarzbach
Bildungsungleichheit ist weltweit beobachtbar, doch die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sind im Globalen Süden um einiges stärker als im Norden. Die negativen Folgen von Schulschließungen für Kinder sind belegt. Während der Covid-19-Pandemie haben geschlossene Schulen überall zu einem Anstieg von Bildungsungleichheit geführt. Die Kombination aus mangelhaftem Zugang zu digitalen Hilfsmitteln, ungünstigen Lernbedingungen und fehlender Unterstützung zu Hause hat Kindern aus einkommensschwachen Haushalten weitaus größere Lernverluste eingebracht als jenen aus besser gestellten Familien. Eine der Folgen: Kinder brechen öfter die Schule ab. Und das führt längerfristig zu mehr Arbeitslosigkeit gerade in einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen. Diese Dynamik ist im Globalen Süden und Norden ähnlich. Doch Ausmaß und Intensität sind nicht zu vergleichen. Ungleiche Bildungschancen waren schon vor Covid-19 ein Thema. Doch die Pandemie verstärkt die Armut, was wiederum auf die Ungleichheit wirkt: Fehlender Zugang zu digitalen Hilfsmitteln betrifft in vielen Ländern des Globalen Südens nicht die Minderheit, sondern die Mehrheit der Bevölkerung. Laut einem ...

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