Warten auf Aufschwung

Warum in Simbabwe nach der Ära Mugabe der versprochene Wandel vorerst ausbleibt, erklärt Martina Schwikowski.

In Simbabwes Straßen regiert der Schwarzmarkt. Downtown Harare ist zum Einkaufszentrum für Bargeld, vor allem US-Dollars, geworden. Das einst blühende afrikanische Land ist bankrott. Zwischen Fifth Street und der Robert Mugabe Avenue liegt Harares Busbahnhof Road Port. Dort befindet sich die „Bank“, der niemals das Geld ausgeht: An dieser lebendigen Straßenecke, aber auch an anderen zentralen Orten, zählen HändlerInnen in Windeseile für ihre KundInnen Bargeld ab. Der US-Dollar beherrscht den Markt.Ohne ausländische Währung liegt das Leben in Simbabwe brach. Daran hat auch die Wahl des neuen Präsidenten Emmerson Mnangagwa im August 2018 nichts geändert. Mnangagwa hat mit knapper Mehrheit von 50,8...

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