Konflikt-Herd Kongo

Von Redaktion ·

Die Demokratische Republik Kongo steht wie fast kein anderes Land weltweit seit jeher für Konflikte und Kriege. In der Kolonialzeit wurden unzählige Menschen von den belgischen Kolonialherren ausgebeutet, versklavt und ermordet.

 In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts herrschte Diktator Joseph-Désiré Mobutu gewaltsam und auf korrupteste Weise. Seit Mitte der 1990er Jahre schließlich wird in der DR Kongo gekämpft. Wieso kommt das Land nicht zur Ruhe? Und was stimmt an unserer Wahrnehmung vom „ewigen Konfliktherd“? In diesem Dossier wird mit Klischees aufgeräumt. Internationale AutorInnen werfen einen genauen Blick auf die Situation vor Ort und suchen neue Perspektiven.   

26        Analyse: Dimensionen einer Dauerkrise.

32        Reportage: Die Angst geht um.

33        Interview: „Überall wird über Politik diskutiert“.

35        Kommentar: Baugeräte statt Blauhelme.

Redaktion: Richard Solder

Fremdartig, fast wie aus einer anderen Welt, lassen die Fotos des irischen Künstlers Richard Mosse (Jahrgang 1980) den Ostkongo wirken. Doch die Aufnahmen, die mittels Falschfarben Konfliktzonen in den Kivu-Regionen festhalten, erlauben auch einen ganz neuen Zugang zum Thema und zur  Region. Mosse arbeitete mit Filmmaterial, das einst für militärische Überwachung verwendet wurde und das ein unsichtbares Spektrum an Infrarotlicht erfasst. Der Fotokünstler wird von der Galerie Carlier Gebauer vertreten.

www.richardmosse.com

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