Literarischer Süden

Lesen heißt, in Büchern unterwegs zu sein. Jede Literatur führt an fremde Orte.

Links Haiti, rechts Montreal/Kanada: Orte werden durch das Fenster des Romans betreten.© Alex Proimos (CC BY 2.0), Alex Rapp / Fotolia

Doch bei Büchern aus Asien, Afrika und Lateinamerika scheinen diese Orte eine besondere Rolle zu spielen. Mitunter soll Literatur als eine Art Landeskunde oder Reiseführer dienen. Derartige außerliterarische Ansprüche werden insbesondere beim Vorgang des Übersetzens deutlich.

Literatur aus dem globalen Süden teilt die (post)koloniale Erfahrung. Und diese führt zur alten und stets aktuellen Streitfrage, ob in einheimischen oder kolonialen Sprachen geschrieben werden soll.

Die folgenden Beiträge, die wir von unserer Partnerzeitschrift Südlink in Berlin übernommen haben, bieten Orientierung in einer vielschichtigen Debatte.   ki


26    Positionsbestimmung: Der Ort im literarischen Süden

29    Sprache: Kommunikation und koloniale Knechtschaft

31    Dekolonialisierung: Subversives Schreiben

32    Interview: Schreiben Frauen anders?

34    Übersetzen: Der Geruch des Rainfarns


Redaktion: Irmgard Kirchner

Die Artikel dieses Dossiers entstammen gekürzt der Ausgabe 182 (Dezember 2017) des deutschen Magazins Südlink.

www.inkota.de/suedlink182

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