„Spielsachen fair machen!“

Von Redaktion ·

Das ist das Ziel der Kampagne für faire Arbeitsbedingungen in der Spielzeugproduktion. Sie informiert über die Situation der ArbeiterInnen in China und fordert gemeinsam mit kritischen KonsumentInnen die Spielzeugunternehmen auf, Verantwortung für soziale Mindeststandards bei der Herstellung ihrer Produkte zu übernehmen. Noch immer wird chinesisches Arbeitsrecht in vielen Bereichen ignoriert: Löhne liegen unter dem ohnehin mickrigen gesetzlichen Mindestlohn von etwa 100 Euro im Monat; ArbeiterInnen werden gezwungen, bis zu 100 Stunden pro Woche ohne freien Tag zu schuften. Sie werden illegal mit Lohnabzug bestraft, falls sie während der Schicht mit der Nachbarin reden. Und sie sind oft nicht zur Sozialversicherung angemeldet und werden zu zwölft in 12 Quadratmeter kleine Schlafräume gepfercht. Voraussetzung für eine Verbesserung der Situation ist, dass Spielzeugfirmen für ihre Bestellungen Preise bezahlen und Lieferzeiten einräumen, die es den Fabriken erlauben, ihre ArbeiterInnen fair zu behandeln.

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