Trotzdem lachen

Von Redaktion ·

Dschungel Wien

Am 4. und 5.11. zeigt die junge palästinensische Theatergruppe „Freedom Theatre“ einem Publikum ab 14 Jahren im Dschungel Wien ihre Realität. Die SchauspielerInnen wuchsen während der zweiten Intifada im Flüchtlingslager und in der Stadt Jenin auf. Die Theaterarbeit sehen sie als Ventil für Trauer und Wut, anstatt Gewalt anzuwenden. Mit überraschend viel Humor und Ironie erzählen sie von ihren Erfahrungen. Der Theatergründer Juliano Mer Khamis, der sich als palästinensischer Jude begriff, wurde im April 2011 vor seiner Spielstätte ermordet. Sein Nachfolger, der Regisseur und Kulturaktivist Nabil Al Raee, sagt dazu: „Wir konnten nicht immerzu weinen, wir mussten weitermachen. Wir haben beschlossen, uns nicht davon einschüchtern zu lassen, eine Frucht unserer Trauer ist dieses Stück.“ Es heißt „Sho Kman – was nun?“ Am 5.11. gibt es im Anschluss an die Vorstellung ein Publikumsgespräch.
www.dschungel.at

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