Vom Wachstumswahn zum solidarischen Leben

Ob es um Ernährung geht, um Bekleidung oder um Reisen im Flugzeug oder im Auto – das Konsumverhalten der meisten Menschen in den Industriestaaten ist weiterhin alles andere als nachhaltig.

Abverkauf in New Yorker Warenhaus.© Xinhua / Eyevine / picturedesk.com

Die Politologen Ulrich Brand und Markus Wissen haben dieses Verhalten, zu dem der Raubbau an den Rohstoffen im globalen Süden gehört und das regelmäßig zu schweren Krisen führt, analysiert und als „imperiale Lebensweise“ bezeichnet. Sie fordern eine „große Transformation“ hin zum solidarischen Leben ohne Ausbeutung von Mensch und Natur. Es gab viel Zustimmung, doch wenig Konsequenzen.

Aber jetzt scheint der Klimawandel mit seinen katastrophalen Folgen vielen die Augen zu öffnen. Ein einfacheres Leben ohne Wachstumszwang wird plötzlich für viele attraktiv.


28        Imperiale Lebensweise: Begriff für ein System.

29        Radikale Alternativen: Gespräch mit Ulrich Brand.

32        Textilindustrie: Teure Vernichtung.

34        Die Achsen des Bösen: SUV und andere Automonster.

36        Das Gesicht des Klimawandels: Bauer klagt Energieriese.


Redaktion: Erhard Stackl

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