Cool und weltoffen

Von Werner Leiss

Die Gruppe Monoswezi ist in Oslo stationiert. Sie vereinen in ihrer Musik skandinavischen Minimalismus und Jazz mit traditioneller Musik aus Simbabwe und Mosambik. Hallvard Godal, der ein Jahr in Maputo verbracht hat, gründete die Band nach seiner Rückkehr nach Norwegen gemeinsam mit dem Bassspieler Putte Johander und dem Schlagzeuger und Perkussionisten Erik Nylander. Hope Masike kommt aus Simbabwe, ist die Sängerin der Band und spielt obendrein Mbira. Damit tritt sie in die Fußstapfen von Pionierinnen wie Stella Chiwese, die sich des historisch männerdominierten Instruments angenommen haben.

Den anderen Gesangspart übernimmt Calu Tsemane, der auch Perkussion spielt. Er singt Ronga, seine Muttersprache in Mosambik. Zu hören ist eine Kollektion traditioneller Lieder, überwiegend aus Simbabwe, die allerdings auf eine sehr coole, nordische Art arrangiert wurden und damit einen besonderen, ganz eigenen Zauber bekommen. Diese Musik lebt insbesondere vom Zusammenspiel von Hallvard Godals Tenorsaxophon und dem Mbira-Spiel von Hope Masike. Die Musik, die hier entstanden ist, klingt weltoffen und überaus frisch.     

Monoswezi
The Village
Riverboat, Vertrieb: Lotus

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